American Idiot

20. Juli 2010 · 6 Kommentare

Wie manch Einer vielleicht weiß, läuft am Broadway derzeit American Idiot – The Musical. Für mich Grund genug, im Oktober nach New York zu fliegen und es mir anzusehen (die Tatsache, dass ich aufgrund einer Schulreise sowieso dort wäre, hat selbstverständlich nichts damit zu tun). Aber warum fasziniert mich ein Musikalbum, das inzwischen doch schon einige Jahre alt ist, immer noch so sehr, dass ich mir vermutlich auch die schlechteste Verwurstung davon ansehen würde?

American Idiot war bei mir das, was ich als meine “erste CD” bezeichnen würde. Es war zwar nicht die Erste, die ich gekauft habe (an diese kann ich mich komischerweise überhaupt nicht mehr erinnern), aber es war die Erste, die ich mir Tage-, Wochen-, ja, sogar Monatelang angehört habe. Und auch wenn ich inzwischen musikalisch eher bei komplexerer Musik (Metal, Jazz, Klassik) gelandet bin: American Idiot ist meine Gute-Laune-CD, und das bleibt auch so. Nicht umsonst habe ich die letzten 3 Schuljahre auf der Heimreise nach dem letzten Schultag immer Holiday gehört, nicht umsonst drehe ich bis heute bei Wake me up when September ends das Autoradio lauter und nicht umsonst halte ich Homecoming bis heute für den besten Song von Green Day.

Letzteren Song liebe ich übrigens so sehr, sollte ich jemals nach einem längeren Auslandsaufenthalt die Heimreise antreten, wäre er das zweite Lied, das ich hören würde (das Erste wäre, wie für einen Südoststeirer Pflicht, natürlich Fürstenfeld von STS).

American Idiot ist, wenn es nach mir geht, eines der besten Alben des letzten Jahrzehnts, und deshalb widme ich ihm auch meinen ersten Art Directed Blogpost.

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